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Implantate - ein Durchbruch in der modernen Zahnheilkunde

Dank medizinischer Forschung und ärztlicher Erfahrung sind Zahnimplantate zu einer sicheren und dauerhaften Lösung in der Zahnheilkunde geworden – in der Zahnmedizin wie auch in unserer Zahnarztpraxis in Weiden.

Die Implantologie ist inzwischen seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Zahnheilkunde und heute nicht mehr wegzudenken. Langzeitstatistiken haben gezeigt, dass Implantate bei guter Mundhygiene eine sehr hohe Lebenserwartung haben und eine optimale Alternative zu Brücken und Prothesen ohne festen Halt darstellen können.

Implantate stellen einen Schwerpunkt unserer Zahnarztpraxis in Weiden dar. Dr. Felix Weiser hat erfolgreich die Fachweiterbildung „Curriculum Implantologie“ der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI)  abgeschlossen und wird als besonders befähigt anerkannt, Implantate als Zahnersatz in allen Bereichen des Kiefers einzusetzen.

Was sind Implantate?

Implantate sind Schrauben aus reinem Titan oder Zirkondioxid-Keramik, zwei Werkstoffen, die sich in der Medizintechnik bereits lange bewährt haben und biologisch sehr gut verträglich („biokompatibel“) sind.

Diese werden im Kieferknochen verankert und sind nach einer Einheilzeit von 3-6 Monaten stark belastbar.

Implantate als "künstliche Zahnwurzeln" verbessern die Kauqualität gegenüber "konventionellen" Zahnersatzversorgungen und können bei "lockeren" Prothesen für festen Halt sorgen.

Wann setzt man Implantate in den Kieferknochen ein?

Einzelne Zähne fehlen

  • Wenn einzelne Zähne fehlen, kann man diese durch Implantate ersetzen.Bisher musste man die möglicherweise vollkommen gesunden und ungefüllten Nachbarzähne abschleifen, um durch eine Brücke den fehlenden Zahn zu ersetzen. Durch Implantate müssen Nachbarzähne nicht mehr überkront werden, sondern der zu ersetzende Zahn wird ausschließlich auf dem Implantat befestigt. Das Abschleifen gesunder Zähne erübrigt sich.

Mehrere Zähne fehlen

  • Fehlen mehrere Zähne, kann man diese durch einzelne oder nebeneinander stehende Implantate ersetzen. Es sind dann Einzelkronen und auch Brücken auf Implantaten möglich, um die fehlenden Zähne zu ersetzen.

Es sind nur noch wenige oder keine Zähne mehr vorhanden

  • Wenn nur noch wenige Zähne vorhanden sind oder gar alle Zähne fehlen, ist es oft schwierig, einen Zahnersatz (Prothese) fest zum Halten zu bringen. Hier können Implantate hervorragend Abhilfe schaffen und für eine feste Verankerung sorgen. Dazu werden mehrere Implantate in den Kieferknochen eingesetzt. Diese dienen als Anker, um die Prothese darauf zu befestigen. Ein fester Sitz ist wieder gewährleistet. Somit lässt sich durch Implantate auch bei Prothesenträgern wieder ein kräftiger Biss erzielen, ein "Wackeln" einer Prothese wird verhindert.

Knochenaufbau

Für die Langzeitstabilität des Implantates sind zwei Faktoren von entscheidender Bedeutung:

  1. Ein stabiles und gesundes Zahnfleisch
    Das Weichgewebe kann schon im Vorfeld oder auch nach der Implantation bei der Freilegungs-OP (Durchtritt durch das Zahnfleisch) generiert werden.
  2. Ausreichendes Knochenangebot
    Es ist wichtig, das Implantat in allen Dimensionen (Höhe und Breite) gut im Knochen zu verankern. Andernfalls bilden sich für Bakterien leicht zugängliche Schmutznischen die wiederum zu Entzündungen führen. Diese Prozesse sind schon vom natürlichen Zahn bekannt, welche oft erst zum Zahnverlust geführt haben. Der Teufelskreis beginnt wieder.
    Um ein gutes Knochenlager zu erhalten gibt es verschiedenste Techniken. Durch kontinuierliche Fortbildungen sind wir in der Lage sowohl alt bewährte als auch neueste und modernste Techniken anzuwenden. Dies gilt natürlich ebenso für benötigte Materialien, da auch hier die Entwicklung nicht still steht. Wie genau im Einzelfall vorgegangen wird, muss für jeden Fall individuell entschieden werden.

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